Zuschauerrekord im Umbenennen

29. 8. 2016 / 11:40 Uhr
/ Kategorie Randnotizen 2016

Würde ich zu Beethoven sagen: “Hören Sie den Lärm aus dem Innenhof, mein lieber Beethoven? Das ist Ihre Mondscheinsonate!”, so würde er nicht verstehen, was ich meine, und vielleicht antworten: “Lass den Mond in Ruhe!”

Freimund Zuschauer war das Pseudonym des Journalisten Ludwig Rellstab, der den Weltrekord im Umbennenen von Werken anderer hält. Die Mondscheinsonate hieß zu Lebzeiten Beethovens nämlich Laubensonate und wurde von Rellstab erst nach Beethovens Tod Mondscheinsonate genannt.

Auch die Jupitersymphonie hieß zu Mozart Lebzeiten nicht Jupitersymphonie. Die Brandenburgischen Konzerte hießen zu Bachs Lebzeiten nicht Brandenburgische Konzerte, sondern wurden erst Ende des 19. Jahrhunderts so genannt.

Hören Sie den Lärm aus dem Innenhof? Das sind die Umbennener, die Biographen, die Präger von Begriffen, die hier lautstark die Geschichte verfälschen, die wir dann für die Gegenwart einer Vergangenheit halten.

Beethoven hätte mit seinem Gehstock am liebsten auf den Mond eingedroschen und auf den erbärmlichen Organisten im Innenhof und auf Freimund Zuschauer und auf dem Lärm.

 

 

der kleine schwede qwertzuiopü

26. 8. 2016 / 16:54 Uhr
/ Kategorie Randnotizen 2016

Mein erster fertiggestellter Roman trug den Titel der kleine schwede qwertzuiopü.

Ich empfehle – selbst wenn man des Manuskripts habhaft würde – ihn nicht zu lesen.

Das erste Kapitel trägt den Kapitel-Titel DIE SCHÖNSTEN PULVER SIND LILO!

assist we assist

24. 8. 2016 / 23:48 Uhr
/ Kategorie Randnotizen 2016

das original-video ist natürlich full-HD, aber hier muss ich mich auf 20 MB – also briefmarkengröße beschränken. aber es ist ja eine skizze. es hat ja skizzencharakter. es ist eben wie es ist.

 

assist we assist

 

assist lung

assist heart

assist we assist

assist heart

assist lung

assist we assist

 

assist

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assist we assist

assist

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assist we assist

 

assist sea

assist air

assist we assist

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assist sea

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assist

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assist bright

assist hell

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assist bright

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assist

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assist we assist

assist

assist

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Schwarzes Gold

23. 8. 2016 / 21:26 Uhr
/ Kategorie Randnotizen 2016

Liebe N!

Ich fühle mich bitter, fühle mich verschluckt. Wie mein Ururgroßvater der fast 110 Jahre alt geworden ist, habe auch ich mir nun angewöhnt jeden Tag ein Stamperl Kürbiskernöl zu trinken. Nun mache ich das seit 6 Tagen, und das ständige Aufst0ssen wird dankenswerterweise schwächer. Ich fühle mich trotzdem noch bitter, trotzdem verschluckt, aber ich weiss dass die Heilung schon eingesetzt hat. Ich werde kein Kürbis davon, vielleicht auch keine 110, ich werde bleiben wie ich bin, aber schaden kann es nicht. Ausser ich schütte mir das Stamperl unabsichtlich auf meinen unbezahlbaren Steieranzug.

Küsse aus Gamlitz

Nino