List of things to do.

19. 9. 2017 / 20:16 Uhr
/ Kategorie Randnotizen 2017

fyra rektanglar

On my list with a mix of things to do I always find: WRITE RAND-NOTIZEN.  Oh my God, I forgot to write again! It’s strange to work on a piece about memory, because every time I say: I can’t remember or I think I forgot, it feels like I’m in the piece.

arnold11

Today I told the others that I was 100 % sure that the Tjernobyl melt down was in the fall 1986. I was sure because I knew I heard about it when I went to filmschool.

– No, it was in April, Pia said, I was in Corinthia then on a football camp. Kenneth googled and she was right. Strange feeling. It was such a vivid memory.

grönt + ros2 still

I have a cold and therefor I’m still pretty calm even though we are approaching opening night. Oh that’s a good movie: “Opening Night” by Cassavetes. Or is it Cassavetes? I think so.

11 schönbrunngasse

19. 9. 2017 / 19:40 Uhr
/ Kategorie Randnotizen 2017

l. mag keine kurzen haltestellen und kein schlechtes wetter. hier links am teich hat sie sich schon einmal verliebt, ist in den hängemätten gelegen, schreiend nachts in einem durchsichtigen nachthemd über die wiese gelaufen. so sieht es aus bei l. da ist l. gerade, da hat jemand sie hineingeschrieben und langsam lieb gewonnen und hat aufgepasst, dass sie nicht aussteigt.

irgendwo anders steigt dieser jemand aus einem flugzeug. jemand freut sich auf l. oder auf l.s orte. schon auf diesem flughafengelände, in dem alles in sich funktioniert, und als sich jemand 24h später das bein bricht, wünschte sich jemand, sie könnte sich überschreiben, wie sie es gern mit l. tut –

 

jemand und l. werden sich deshalb nicht treffen. sie werden sich nie über ihre vorliebe für schokoladenjoghurt austauschen. während jemand mit dem kaputten bein an der endhaltestelle vom einser (eggenberg) in einem holzimitatzimmer liegt, schaut f. aus dem fenster, gleich hilmteich, und ahnt von alldem nichts.

 

Aus der Serie “Annäherungen an Graz” VI

19. 9. 2017 / 17:50 Uhr
/ Kategorie Randnotizen 2017

Dass die Mur murmelt, kann als ausgemachte Sache gelten. So ein Fluss kann schließlich nicht immer nur plätschern, glucksen und tosen. Also murmelt er dann und wann.

Und was das Murren der Mur anbelangt: Hierbei handelt es sich zweifelsohne um Zwergenmurren, das sich dem Gewässer eingeschrieben hat. Und warum murren sie, diese Zwerge? Na, weil man ihnen ihr Silber, Gold, Kupfer, Eisen, Blei und Kobalt stibitzt hat. Diese Schätze wurden in den Quellgebieten der Mur und ihrer Zuflüsse von alters her abgebaut. Da ist ein Zwergenmurren ja wohl das allermindeste, was man erwarten kann.

Aber wer denkt bei dem Wörtchen „Mur“ nicht zugleich an Mure oder Murgang? Also Schlammlawinen. Kann es sein, das die liebliche Mur, dieser Schlawinerfluss, in Wahrheit ein verkappter Erdrutsch ist? Und phonetisch ist es von „Schlammlawine“ dann auch nicht mehr fern zu „Schamplawine“ … Ach herrje: Winkt hier ein Zaunpfahl? Könnte dies eine mögliche Annäherung an Graz für mich werden – als SCHAMPLAWINE?

Aus der Serie “Annäherungen an Graz” V

17. 9. 2017 / 13:56 Uhr
/ Kategorie Randnotizen 2017

MurmelnMur